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CD Aufnahme

23. - 26. 10. 2004

 

 

 

Den Entschluss eine CD aufzunehmen, fassten wir bereits 2002 nach den sehr erfolgreichen Konzerten in Kirchstetten und Falkenstein unter dem Titel „Nacht der Musicals“.

Jedoch wurde die tatsächliche Aufnahme von uns immer wieder hinausgeschoben; Gründe waren vor allem andere Verpflichtungen und Auftritte, Probleme bei der Terminkoordination und vor allem unsere Faulheit.

Diesem ständigen Hinausschieben setzte Stephan 2004 einen Schlussstrich, indem er einen Aufnahmetermin mit Heinz Keler und Alex Walisch vom „Donaustudio Wien“ vereinbarte.

 

Am 23.10. war es dann soweit!

Um 9.30 Uhr trafen wir uns in unserem Probenraum in der SVS Neudorf für den 1. Soundcheck. Wir bekamen gleich eine Einstimmung für die weitere Aufnahmen, denn „Don’t cry for me Argentina“ mussten wir mind. 15 mal singen und dabei wurden nur die Mikros eingestellt.

Nach dem Chor war unsere Band an der Reihe, jedoch mussten wir bald feststellen, dass Christoph (Schlagzeuger) alle übertönte – eine Lösung musste gefunden werden. Kurzerhand wurde die Band in einen anderen Raum verlegt, Christoph in einen provisorischen „Käfig“ gesperrt und Stephan wurde auf 2 Bierkisten balancierend via Videokamera auf einen Fernseher im Band-Raum übertragen. 

Für diese Kamera war unser „Kamerakind“ Ekki zuständig. Er musste Stephan ins richtige Licht rücken und immer zwischen den Liedern das Videoband zurückspulen. 

 So kam es, dass wir mehrere Staffeln der Sitcom „Stephan dirigiert auf 2 Hubertus-Bierkisten“ drehten und wieder überspielten. Höhepunkte waren kurze Gastauftritte von durstigen Band-, Tonstudio- und Chormitgliedern, die zum Kühlschrank wollten. 

Nach einem weiteren Soundcheck konnten wir mit der Aufnahme des 1. Liedes (Aquarius) beginnen. Bis zur „Mittagspause“ um 15 Uhr hatten wir das Medley vom Musical „Hair“ auf Band. Heinz wusste wie er uns bei Laune hält. Mit „Schenkelklopfern“ und „Sesselreißern“ der Wiener Oberliga löste er nur Kopfschütteln und Ver-(Be-)wunderung aus. Vor allem der Standardspruch „Einmal geht’s noch, einen Hall legen wir noch im Studio drüber und a Bier nimm ich auch gleich mit“ sollten wir dieses Wochenende noch öfters hören. Weitere poetische Sprüche haben wir auch für die Nachwelt aufgeschrieben (siehe unten).

 

In den kurzen Pausen zwischen den Aufnahmen sorgte Melanie für unser Wohl, da sie durch eine starke Verkühlung und Heiserkeit beim Singen ausfiel. Sie sorgte dafür, dass immer genug Kaffee, Tee, Marmorkuchen und Aufstrichbrote zur Verfügung standen.

 

Um 16 Uhr ging es weiter mit dem Medley vom „Phantom der Oper“ und „I like to be in America“. Um 22 Uhr beendeten wir das Singen. Natürlich wollten wir uns einen 1. Eindruck von der Aufnahme schaffen, deshalb hörten wir uns gleich das Aufgenommene an. 

Danach wurde natürlich von einigen bis in die Morgenstunden gefeiert und auf das Alkoholverbot, das Stephan ausgerufen hatte, wurde ganz vergessen. (Er selbst hielt sich natürlich auch nicht daran). 

Der Aufnahmetag am Sonntag war für das Medley von „Jesus Christ Superstar“ reserviert. Dieses war für den Chor leichter aufzunehmen, da es in verschiedene Teile gegliedert ist, und man nicht immer nach einem Fehler das ganze Lied wiederholen musste.

 

Alex glaubte am Samstag, dass er mit den geeichten Burschen aus dem Weinviertel mithalten kann. Jedoch zeigte sein spätes Erscheinen (um ca. 16 Uhr) und seine Verfassung am Sonntag, dass er sich doch übernommen hatte. 

Während Stephan und Andere (die mit einem vollkommenen Gehör gesegnet sind) sich die jeweiligen Aufnahmen anhörten, mussten wir uns die Zeit kreativ vertreiben. Kathi zeigte Talent als Frisörin und zauberte der skeptischen Martha eine tolle Ballfrisur.

Während sich die Mädels der optischen Verschönerung widmeten, vergriffen sich die Burschen aneinander. Fruz war einer der „Auserwählten“. Da er sich wehrte, mussten seine Schuhe und er selbst dran glauben.

Manchmal war auch der Band langweilig, dann verkrochen sich Klaus und Christoph in ihrer Nische.

Um einem Lagerkoller entgegenzuwirken, versorgte uns Melanie mit guter Laune, Infos von der Außenwelt und Pizza. So sangen wir gestärkt und motiviert durch das Abendessen noch „Any dream will do“ und „When you believe“.

 

Am Montag, dem 25.10.2004, wurde von Stephan um 19 Uhr eine „kurze, gemütliche“ Probe zum Kleinigkeiten ausbessern eingeschoben, die jedoch auch bis um 21.30 Uhr dauerte.

 

Am 26.10.2004 um 13 Uhr ging es mit den Aufnahmen weiter. Die Lieder von „My Fair Lady“ und „Castle on a Cloud“ mussten noch aufgenommen werden. Auch ein Solostück von der Band und der Bonustrack „The Rose“, ein Lied, dass vor allem dem Schuarl am Herzen liegt, wurden aufgenommen. Am Nationalfeiertag waren wir um ca. 18 Uhr fertig. Nach dem Zusammen- und Wegräumen waren wir alle ausgelaugt, aber auch sehr froh, dass wir es geschafft hatten.

 

Um eine professionelle CD aufzunehmen benötigten wir auch eine ausgezeichnete Band. Wir hatten das Glück, dass Irene, Matthias, Christoph und Klaus, die uns schon öfters bei diversen Auftritten unterstützten, sich die Zeit nahmen uns zu helfen.

 

Irene Schacher – Klavier

Auch Irenes Schwangerschaft (7. Monat) hielt sie nicht davon ab, bei uns mitzumachen und ordentlich in die Tasten zu hauen.

 

Christoph Schödl - Schlagzeug

Christoph brachte uns mit seinem Schlagzeug und Metronom auf Trab. Aufgrund seiner lauten Trommelwirbel wurde er in einen Käfig gesperrt – keine Angst wir haben ihn trotzdem gefüttert.

 

Klaus Lahner - Bass

Klaus, der Mann fürs Tiefe, spielt in mehreren Bands mit und ist laut unseren Fotos koffeinsüchtig.

 

Matthias Habjan – E-Gitarre

Matthias sorgte vor allem bei den rhythmischeren und schnelleren Liedern für den richtigen Sound. Auch begeisterte er uns mit diversen Einlagen zwischen den Aufnahmen (zB: Biene Maja).

 

Die CD-Aufnahme war jedenfalls ein Erlebnis, und wir (CHORporation) und die Band können stolz auf das Erreichte sein!

 

   

 

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Sprüche:

 

Bilanz der CD Aufnahme:

 

(Barbara und Martina Rauscher)